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Edmund hat ja kürzlich auf der Aktuell-Seite des Bundesverbands auf die Petition zum Stadtbahnprojekt in Ludwigsburg hingewiesen. Am kommenden Mittwoch (05.11.25) soll nun eine Demonstration dazu vor dem Rathaus stattfinden. Wer also in der Nähe ist, kann daran teilnehmen. Ansonsten bleibt noch der Aufruf, die Petition zu unterstützen.
(jb)
Wie die DB heute mitteilt wurden die Pläne für die Inbetriebnahme des neuen Stellwerks in Ulm Hbf noch einmal geändert: Anstatt den Bahnknoten Ulm vier Wochen lang komplett vom deutschen Schienennetz abzuhängen sollen jetzt mehrere kürzere Teilsperrungen ausreichen, während derer ein Teil der Züge weiter verkehren kann. Insgesamt dauert der Prozess dadurch zwar länger, aber die Auswirkungen für die Reisenden dürften trotzdem geringer sein.
Es geht also, wenn man will!
(jb)
Bei verschiedenen Online-Diskussionen in den letzten Wochen wurden immer wieder Mängel bei On-Demand-Verkehren thematisiert. Unter On-Demand-Verkehren versteht man fahrplanlose Fahrtangebote auf Anforderung. PRO BAHN hat diese Kritik jetzt in einer Pressemitteilung zusammengefasst.
(jb)
Laut einer Mitteilung der WEG fallen die Züge der Schönbuchbahn wegen mangelnder Fahrzeugverfügbarkeit bis auf weiteres aus. Als Ersatz verkehren Busse im Halbstundentakt.
Die Schönbuchbahn ist eigentlich ein Musterbeispiel für eine gelungene Reaktivierung. 1966 von der Bundesbahn für den Personenverkehr stillgelegt, wurde die Bahn 1996 durch einen kommunalen Zweckverband wiedereröffnet und war von Anfang an ein voller Erfolg. In den Jahren 2016 bis 2019 wurde die Strecke elektrifiziert und teilweise zweigleisig ausgebaut, um einen 15-Minuten Takt fahren zu können. Gleichzeitig wurden neue elektrische Triebwagen bestellt, deren Zulassungsprozess sich jedoch wegen verschiedener Probleme bis 2025 hinzog. Erst seit diesem Sommer sind die neuen Triebwagen auch im Fahrgasteinsatz. Welche Probleme jetzt die (vorübergehende ?) Stillegung verursacht haben ist uns noch nicht bekannt, aber warum nur mussten die zuvor eingesetzten Dieseltriebwagen schnellstmöglich verkauft werden, so dass jetzt keine Reservefahrzeuge mehr vorhanden sind?
Update 2 (23.10.2025): Nachdem es am Mittwoch (22.10.2025) zeitweise so aussah, dass der Betrieb teilweise wieder aufgenommen werden könnte, kam kurz danach die Ernüchterung: Inzwischen meldet die WEG auf ihrer Seite, dass der Betrieb (mindestens) bis zum 16.11. eingestellt bleibt. Inzwischen berichten auch schon die örtliche Presse und der SWR darüber.
Es bleibt aber die Frage, warum bei den Problemen der neuen Triebwagen keine Reservefahrzeuge mehr vorgehalten werden.
(jb)
Der PRO BAHN-Regionalverband Mittlerer Oberrhein und Südpfalz kritisiert in seiner jüngsten Presseerklärung die Forderung einiger Lokalpolitiker nach einer weiteren Rheinbrücke für den Strassenverkehr. Viel sinnvoller wäre der Ausbau des regionalen Schienennetzes, Vorschläge dazu hat der Regionalverband schon öfters gemacht.
(jb)
Heute hat Bundesverkehrsminister Schnieder die mit Spannung erwartete neue Bahnstrategie des Bundes vorgestellt.
Eine erste Durchsicht lässt viele gute Ansätze für konsequente Verbesserungen erkennen. Insbesondere scheint das Papier (pdf, 34 Seiten, 1 MB) von Kennern der Bahn und ihrer Probleme verfasst worden zu sein - ein wohltuender Kontrast zu dem, was sonst oft aus dem politischen Raum über die Bahn zu hören ist!
Schon der Titel "Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene" überrascht: Sind die Interessen der Kunden doch bisher immer hintangestellt worden, wenn die Bahn dringend besser (=profitabler) werden musste. Wirtschaftlichkeit kann aber nur mit zufriedenen Kunden gelingen. Dafür darf man nicht überall Kompromisse machen.
Wie, um dies zu unterstreichen, - Ironie des Schicksals - sorgte heute eine beschädigte Oberleitung in Uelzen für einen Zusammenbruch des Verkehrs in halb Norddeutschland, inklusive der Verbindung Hamburg - Berlin: Eigentlich fahren Züge zwischen Hamburg und Berlin nicht über Uelzen. "Dank" des Kompromisses, dass man Strecken für die Reparatur auch voll sperrt, aber eben doch. Redundante Strukturen: Fehlanzeige. Die Folge sind Großstörungen ungekannten Ausmaßes.
Vorläufiges Fazit: Es finden sich viele wichtige Kritikpunkte und gute Ansätze im heute vorgestellten Papier.
Wir hoffen, dass eine Aufbruchstimmung erzeugt werden kann und der Kundennutzen tatsächlich in den Mittelpunkt des Interesses rückt.
Wer immer die neue Bahnstrategie umsetzt, wird viel Durchhaltevermögen brauchen.
(mb)

Wie mehrere Medien übereinstimmend, aber noch inoffiziell berichten, soll Evelyn #Palla neue Bahnchefin werden.
Als langjähriges Vorstandsmitglied bei DB und ÖBB ist sie kein unbeschriebenes Blatt und hat im von ihr verantworteten Regionalverkehr weit bessere Ergebnisse vorzuweisen als der Gesamtkonzern. Ihre Nähe zum operativen Geschäft unterstrich sie durch Erwerb des Triebfahrzeugführerscheins.
Während politisch die Erfolgsfaktoren Konzernergebnis und Pünktlichkeit des Fernverkehrs im Vordergrund zu stehen scheinen, ist uns Fahrgästen v.a. die Zuverlässigkeit des Eisenbahnbetriebs wichtig: Zugausfälle, Streckensperrungen (egal aus welchem Grund) und Anschlussverluste müssen die Ausnahme und nicht die Regel sein.
Außerdem fordern wir dringend und unabhängig von dieser Personalie, faire gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Nur, wenn die Bahn am Markt Geld verdienen kann, wird sie vom Tropf des Bundeshaushalts loskommen können.
Wir wünschen - nicht ohne Eigennutz 😉 - viel Erfolg und stehen für Gespräche jederzeit zur Verfügung!!
(mb)
PRO BAHN hat gestern in bewährter Kooperation mit den Verbänden VCD, BUND und LNV eine Stellungnahme mit Einwendungen zum Abschnitt Nord 2 (von Abzweig Mönchsbrunnen bis Haltepunkt Goldberg) des Planfeststellungsverfahrens des Bauvorhabens ABS/NBS Stuttgart — Singen (Gäubahn) eingereicht.
Wie schon in der Stellungnahme zu PFA 1 letztes Jahr wird darin der fehlende Variantenvergleich mit einer Beibehaltung der Gäubahn zum Hauptbahnhof (oben) bemängelt und eine Beschleunigung des Ausbaus des Gäubahn-Südabschnitts gefordert. Hinzugekommen sind Einwendungen zum Natur- und Artenschutz auf der geplanten Trasse, wo die geplanten Ausgleichsmaßnahmen unzureichend sind.
Der gesamte Text der Einwendungen kann hier gelesen werden.
Nachtrag: Die Pressemitteilung dazu vom 18.09.2025.
(jb)
Wie jedes Jahr vom 16.09. bis zum 22.09. findet ab heute wieder die Europäische Mobilitätswoche statt, in der an vielen Orten kleinere oder größere Aktionen zum Thema Mobilität stattfinden. Erwähnenswert auch der Tag der Schiene am kommenden Wochenende.
Im Gegensatz zu den hehren Zielen der oben genannten Veranstaltungen veranstaltet der größte Schienennetzbetreiber DBInfraGO eher Immobilitätswochen. Besonders hart ist wieder einmal der Raum Stuttgart betroffen, aber auch auf vielen anderen Strecken gibt es viel zu viele baubedingte Streckensperrungen. Auch die Unwetterschäden vom Juli(!) an der Donautalbahn sind immer noch nicht behoben worden
(jb)
Der PRO BAHN-Regionalverband Mittlerer Oberrhein und Südpfalz fordert in seiner jüngsten Presseerklärung die Elektrifizierung und den zweigleisigen Ausbau der Bahnlinie Wörth — Neustadt mit Mitteln aus dem Klima- und Transformationsfonds. Er fordert die Bundesregierung auf, die Gelder aus dem Klima und Transformationsfonds (KTF) für Investitionen in den Klimaschutz zu verwenden und ganz konkret für die Ertüchtigung der Eisenbahn, anstatt daraus Strafzahlungen an die EU wegen Nichterreichens der Klimaziele zu begleichen.
(jb)
Schon seit vielen Jahren wird an der Reaktivierung des inzwischen Hermann-Hesse-Bahn genannten Teilabschnitts der Württembergischen Schwarzwaldbahn zwischen Weil der Stadt und Calw gearbeitet. Ein letztes großes Hindernis war der Schutz der in zwei Tunneln lebenden Fledermäuse, der durch eine aufwändige Schutzkonstruktion in den Tunneln gewährleistet werden soll. Das Regierungspräsidium Karlsruhe als Genehmigungsbehörde betätigte sich dabei in den letzten Jahren als großer Bremser der Reaktivierung. Dies ist nun vorbei, denn am 29. August 2025 wurde der letzte noch fehlende Planfeststellungsbeschluss erlassen. Damit besteht auch für den letzten Teilbereich der Strecke das Baurecht. Der Planfeststellungsbeschluss wird mit den Planungsunterlagen ab dem 9. September 2025 auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Karlsruhe veröffentlicht.
(jb)
Zu den aktiveren unserer regionalen Gruppen gehört der Regionalverband Mittlerer Oberrhein und Südpfalz, der auch regelmäßig Mitteilungen an die regionale Presse versendet. In seiner jüngsten Presseerklärung fordert er eine bessere Finanzausstattung des ÖPNV durch den Bund.
Die aktiven Mitglieder dieses Regionalverbands treffen sich in der Regel am zweiten Donnerstag des Monats um 19:00 Uhr im Umweltzentrum in der Kronenstraße 9 in Karlsruhe.
(jb)
Zwei Dinge sind bei Stuttgart 21 sicher: Es kommt später und es wird viel, viel teurer. Bei den steigenden Kosten versucht die DB seit Jahren, einen Teil mit einer Klage auf die anderen Beteiligten (Land, Stadt, Flughafen) abzuwälzen. Nun hat die DB die Klage auch vor dem Verwaltungsgerichthof verloren.
Was ändert sich dadurch für die Reisenden? Zunächst nichts. Das durch die vermurksten Planungen verursachte Verkehrschaos am Stuttgarter Hauptbahnhof wird weitergehen. Sicher auch noch etwas länger, denn für zusätzliche Streckenausbauten, die nötig wären, um in Stuttgart wieder einen funktionierenden Bahnknoten herzustellen, wird auch weiterhin das Geld fehlen. Aber am Ende zahlt ja immer der Kunde, entweder direkt als Bahnbenutzer oder als Steuerzahler.
(jb)
Nach dem Zugunfall in Riedlingen erreichten uns mehrfach Anfragen zur Sicherheit des Eisenbahnverkehrs. So tragisch ein Unfall im Einzelfall auch ist, statistisch bleibt die Eisenbahn immer noch das sicherste Verkehrsmittel.
Trotzdem muss die Überwachung gefährlicher Geländeabschnitte natürlich ausgeweitet werden. Im Gebirge mit Felssturzzonen ist dies ja schon seit Jahrzehnten üblich, aber im Zuge der Klimaänderung wird das auch noch an vielen anderen Stellen nötig werden.
(jb)
Gewöhnlich ärgern sich die Reisenden ja über Schienenersatzverkehr auf der Straße, zur Zeit besonders schlimm mal wieder im Raum Stuttgart (S-Bahn-Sperrung). Es geht aber auch andersrum: In Neckarbischofsheim (südöstlich von Heidelberg) ist jetzt eine wichtige Strassenverbindung wegen Baustelle gesperrt, und weil die Busse so große Umwege fahren müssen wurden vom 31.07. bis zum 12.09. Montags bis Freitags zusätzliche Zugfahrten (zum Fahrplan) auf der Krebsbachtalbahn bestellt. Diese Bahnlinie wird sonst nur noch von Ausflugszügen am Wochenende bedient, eine Reaktivierung für den Regelverkehr wird aber diskutiert.
Nachtrag:
Leider mussten die Fahrten mehrmals kurzfristig ausfallen, weil der zuständige Infrastrukturbetreiber, die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG), anscheinend keinen Zugleiter stellen konnte. So erstickt eine verfehlte Personalpolitik (Personalmangel) einen gut gemeinten Ansatz, zusätzlichen Verkehr auf die Schiene zu bringen.
(jb)
Heute fand eine Sondersitzung des „Lenkungskreis Stuttgart 21“ mit anschließender Pressekonferenz statt, auf der offiziell verkündet wurde, dass im Dezember 2026 nur ein Teil der Züge durch den neuen Tiefbahnhof fahren kann. Der bisherige Stuttgarter Kopfbahnhof bleibt (mindestens) bis Juni 2027 in Betrieb und auch die Abhängung der Gäubahn wird um ein Jahr auf 2027 verschoben. Die Pressemeldung der DB und die Präsentation der Lenkungskreissitzung dazu. Einige Presseberichte: SWR, ZDF.
Das wichtigste Ergebnis ist wohl, dass jetzt offiziell ein zeitweiser Parallelbetrieb von Kopfbahnhof und Tunnelbahnhof verkündet wurde und die Gäubahn eine weitere Gnadenfrist bekommen hat. Und die jetzt angekündigte Stillegung 2027 kann sich ja auch noch weiter verschieben ...
(jb)
Gestern fand in Stuttgart ein „Bahngipfel“ genanntes Treffen von Landesregierung und DB-Vorstand statt. Wieder einmal gab es wortreiche Versprechen, in Zukunft bei Bauarbeiten auch mal an die Fahrgäste zu denken, die Realität bei vielen kurzfristigen Baustellen sieht aber auch in diesem Monat anders aus.
Außerdem wird immer deutlicher, dass die Großbaustelle Stuttart 21 auch Ende 2026 nicht fertig wird. Inzwischen wird ernsthaft über eine Teilinbetriebnahme nachgedacht, bei der ein Großteil des Verkehrs nachwievor über den alten Hauptbahnhof abgewickelt werden muss. (SWR-Bericht dazu).
PRO BAHN ist ja schon lange der Meinung, dass ein Parallelbetrieb von altem und neuem Bahnhof (oben und unten) auch langfristig die bessere Lösung wäre.
(jb)
Gestern erreichte uns die Nachricht, dass der Gründer und langjährige Vorsitzende unseres Regionalverbands Nordschwarzwald, Dieter Zaudtke gestorben ist.
Der Regionalverband Nordschwarzwald hat daher vorübergehend keinen Ansprechpartner mehr.
(jb)
Der PRO BAHN-Regionalverband Stuttgart hat in bewährter Kooperation mit BUND, LNV und VCD eine Presseerklärung mit Forderungen an die S21-Taskforce herausgegeben.
(jb)
Veranstaltungshinweis: Am kommenden Wochenende (28./29. Juni 2025) wird in Geislingen an der Steige das 175jährige Jubiläum der Eisenbahn über diesen Albaufstieg gefeiert.
(jb)
Die Rheintalbahn zwischen Frankfurt und Basel ist die wichtigste Nord-Süd-Transversale im deutschen Schienennetz, aber sie ist stark überlastet. Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert daher den unverzüglichen Weiterbau ohne Planungsunterbrechung und die Sicherstellung der Finanzierung durch die neue Bundesregierung. Dazu gehören neben dem Ausbau der Strecke Offenburg — Basel auch die Neubaustrecke zwischen Frankfurt und Mannheim als Entlastung der Riedbahn und deren Fortsetzung nach Karlsruhe.
Ebenso wichtig ist uns die durchgehende Befahrbarkeit der Rheintalbahn mit schnellem Personenfernverkehr, um dessen Züge besser in den Schweizer Taktverkehr einbinden zu können. Hierfür ist es unabdingbar, die Fahrzeiten von Karlsruhe nach Basel um eine halbe Stunde zu beschleunigen. Die Fahrzeit von Karlsruhe nach Zürich könnte damit zweieinhalb Stunden betragen, gegenüber heute drei Stunden.
(jb)
Heute fand in Stuttgart wieder eine Sitzung des Lenkungskreises der Projektpartner von Stuttgart21 statt (Präsentation dazu). Demnach werden die Beeinträchtigungen durch die Baustelle für die Fahrgäste im nächsten Jahr noch einmal deutlich zunehmen. SWR-Bericht dazu.
Brisant ist auch die für nächstes Jahr geplante Abkopplung der Gäubahn: Nachdem inzwischen auch immer mehr Lokalpolitikern klar wird, was das bedeutet, soll nun geprüft werden, ob die Abkopplung bis zur Bahnhofseröffnung verschoben werden kann. Mit anderen Worten: wenn der neue Bahnhof fertig ist, braucht er ja nicht mehr von der Gäubahn erreicht werden können. Wir fordern dagegen eine dauerhafte Anbindung der Gäubahn an den Stuttgarter Hauptbahnhof, entweder oben oder irgendwann vielleicht einmal durch einen neuen Tunnel.
(jb)
Die SWEG als Betreiberin der „Europabahn“ RS4 Strasbourg — Offenburg weist darauf hin, dass es wegen der vom neuen Bundesinnenminister Dobrindt angeordneten verstärkten Grenzkontrollen zu Verspätungen von circa 15 Minuten kommen kann und Anschlüsse deshalb nicht erreicht werden können.
(jb)
Das Verkehrsministerium des Landes Baden-Württemberg hat heute seinen neuen ÖPNV-Report 2024 vorgestellt. Demnach haben sich Angebot und Nachfrage in den letzten Jahren deutlich erhöht. Allerdings ergeben sich bei genauerer Betrachtung teils erhebliche Unterschiede in den Regionen. Wer sich intensiver mit der Statistik beschäftigen möchte, findet in den vom Ministerium verlinkten Dokumenten (ÖPNV-Report 2024, Zusammenfassung) genügend Material zum Studium.
(jb)
Dies berichtet der SWR. (Zur Erinnerung: Das ist die Strecke, über die man den gesamten Gäubahn-Verkehr zwingen will.)
Dass die Deutsche Bahn Abwicklungsgesellschaft (DB AG) keinen Bock auf Bahnbetrieb hat, sobald es etwas Grips oder Anstrengung erfordert, ist hinlänglich bekannt.
Interessanter ist die Frage, ob sich der Aufgabenträger endlich den Nutzern verpflichtet fühlt, aus seiner Lethargie erwacht und wirksam dagegenhält. Bislang sieht es eher danach aus, dass sich ganz Baden-Württemberg mit #Schrottquark21 in den Verkehrsinfarkt feiern will.
(mb)
Bei den Wahlen im Regionalverband Mittlerer Oberrhein wurde der amtierende Vorstand für zwei weitere Jahre wiedergewählt und besteht damit weiterhin aus Willy Pastorini, Martin Theodor Ludwig, Jörg Maurer und Holger Heidt.
Wir wünschen dem Regionalverband viel Erfolg beim Einsatz für die Belange der Fahrgäste im Rhein-Neckar-Raum.
(mb)
Morgen Abend (8. April 2025) wollen wir ab 19:30 Uhr eine offene Diskussionsrunde ohne vorher festgelegtes Thema als Zoom-Meeting veranstalten. Die Zugangsdaten sind wie folgt: (abgelaufen)
(jb)
Bei unseren Online-Veranstaltungen tauchte immer wieder das Bedürfnis nach Diskussionen, die mit dem betreffenden Thema der Veranstaltung wenig zu tun hatten, auf. Deshalb wollen wir am 8. April ab 19:30 Uhr eine Online-Diskussionsrunde ohne vorher festgelegtes Thema veranstalten, bei dem über alles diskutiert werden kann, was den Teilnehmern aktuell wichtig ist. Also wie bei einem Stammtisch, nur halt als Zoom-Meeting.
(jb)
Immer mehr Ärger für Reisende verursachen die vielen Baustellen und dadurch begründete Zugausfälle bei der Bahn. Diese Woche hat es wieder einmal der Raum Stuttgart in die Medien geschafft. Aber auch die Rheintalbahn zwischen Karlsruhe und Basel ist schon seit Wochen nur mit einem ausgedünnten Fahrplan gestraft und wird über Ostern sogar komplett gesperrt.
Der PRO BAHN Bundesverband hat übrigens erst kürzlich sein Positionspapier über Baustellen und Fahrgäste aktualisiert.
(jb)
Es ging jetzt doch schneller als erwartet: Nachdem das Gericht gestern bereits die Klage des LNV aus formalen Gründen (nicht klageberechtigt) abgelehnt hat, wurde heute auch die Klage der DUH abgewiesen. Die Deutsche Umwelthilfe hat aber bereits angekündigt, Berufung einzulegen und vor den Verwaltungsgerichtshof Mannheim zu ziehen.
Am Abend hat auch der LNV zusammen mit PRO BAHN und dem VCD eine Presseerklärung herausgebracht.
(jb)
Vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart werden in dieser Woche die Klagen der Deutschen Umwelthilfe e.V. und des Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e.V. gegen die Duldung der von der DB geplanten Kappung der Gäubahn durch die Aufsichtsbehörde verhandelt. Für die öffentliche Gerichtsverhandlung sind immerhin bis zu drei Tage (Mittwoch bis Freitag) angesetzt.
(jb)
Gestern hat der Karlsruher Gemeinderat in einem Grundsatzbeschluss mit deutlicher Mehrheit für den Neubau der Turmbergbahn gestimmt und die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) mit der Durchführung beauftragt. Alle Bestrebungen, die nötige Erneuerung weiter zu verzögern oder ganz zu verhindern, sind damit erstmal gescheitert.
(jb)
Wie in den vergangenen Jahren können auch in diesem Jahr bei der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW) vom 15. Januar bis zum 15. Februar Änderungswünsche zum Fahrplan geäußert werden. Das Eingabeformular dazu findet sich unter Fahrgastbeteiligung auf bwegt.de. Was aus den Änderungswünschen gemacht wird, sieht man dann am Fahrplanwechsel im Dezember. Im Gegensatz zu früheren Jahren sind die Ergebnisse der letztjährigen Aktion bis heute immer noch nicht veröffentlicht worden.
(jb)
Das Landesbündnis Pro Gäubahn ruft für nächsten Donnerstag, den 23. Januar 2025, ab 16 Uhr auf dem Stuttgarter Marktplatz zu einer Demonstration für den Erhalt der Gäubahn bis zum Hauptbahnhof auf. Anlass ist die Debatte des Stuttgarter Gemeinderats über einen Antrag der Franktion Linke/SÖS zum Thema.
(jb)
Der Fahrgastverband PRO BAHN wünscht ein Gutes Neues Jahr 2025!
Gut startet das Jahr auf der Bahnlinie vom badischen Müllheim ins elsässische Mulhouse: Nach rund eineinhalb Jahren Schienenersatzverkehr (angeblich wegen Personalmangels bei der französischen Staatsbahn SNCF) fahren seit heute wieder die auch als „Blauwal“ bekannten Dieseltriebwagen der SNCF zwischen den beiden Städten. Werktags verkehren in jede Richtung sieben Züge und ein Bus im Zweistundentakt, am Wochenende einer weniger. Sonntags wird morgens einmal sogar Freiburg direkt erreicht, sonst bestehen in Müllheim Anschlüsse an RE-Züge.
(jb)
letzte Aktualisierung: 01/2026