Stuttgart (pb) - Der unabhängige Fahrgastverband PRO BAHN Baden-Württemberg fordert die Einrichtung eines grenzüberschreitenden öffentlichen Personenverkehrs zwischen Nordbaden/Mittelbaden und dem nördlichen Elsass. Lange, zu lange wurde der grenzüberschreitende öffentliche Verkehr zwischen diesen beiden Räumen vernachlässigt.
Während bereits in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Angriff genommen, dem Raum sogar mit Pamina ein Namen verabreicht wurde, ist für die möglichen Nutzer des öffentlichen Verkehrs, außer den Umwegen über Weißenburg und Lauterburg, nichts geschehen. Neue attraktive Grenzübergänge für den Autoverkehr wurden geschaffen und werden weiter geplant und gefordert. Jüngstes Beispiel ist die Forderung nach einer zusätzlichen Rheinbrücke im Raum Karlsruhe. Der Schienenverkehr hat dagegen keine Rheinquerungsmöglichkeiten zwischen den Brücken in Karlsruhe und Straßburg.
Glücklicherweise wurde die Wintersdorfer Brücke nie dem Schienenverkehr entzogen und könnte so mit geringem Aufwand wieder in Betrieb genommen werden.
Dadurch könnte zwischen den beiden Rheintalstrecken auf deutscher und französischer Seite eine Nahverkehrsverbindung eingerichtet werden und bei entsprechenden Investitionen, wie der Elektrifizierung, auch der TGV über diese Strecke geleitet werden.
Kontakt:
Stefan Buhl, Vorsitzender PRO BAHN Baden-Württemberg, Tel. 0170/3077110, buhl@pro-bahn-bw.de
Gerhard Stolz, Pressesprecher PRO BAHN Baden-Württemberg, Tel. 0721/494323, stolz@pro-bahn-bw.de
letzte Aktualisierung: 11/2024