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Ab Morgen findet wieder die Europäische Mobilitätswoche mit zahlreichen Veranstaltungen statt. Darin ist auch wieder am kommenden Wochenende der Tag der Schiene enthalten. Während der größte Schieneninfrastrukturbetreiber im Land die Mobilität der Bürger durch zahlreiche Baustellen beeinträchtigt, bietet er aber auch einige interessante Veranstaltungen an.
(jb)
Wir waren ja schon lange der Meinung, dass die acht Gleise des Tiefbahnhofs „Stuttgart 21“ für die zukünftige Verkehrsabwicklung in der Landeshauptstadt zu wenig sind. Im Rahmen des Schlichtungsverfahrens im Jahr 2011 wurde zwar eine Kapazitätsberechnung des geplanten Tiefbahnhofs durchgeführt, doch jetzt kommt an die Öffentlichkeit, dass die damaligen Ergebnisse auch vom Gutachter selbst bezweifelt werden. Die Berechnungen wurden damals von der DB selbst durchgeführt.
Wir bleiben dabei: Zukunftsfähig ist nur eine Kombination aus Tunnelbahnhof und Kopfbahnhof in Stuttgart, wie dies ja auch 2011 am Ende des Schlichtungsverfahrens vorgeschlagen wurde.
(jb)
In seiner Reihe „Machen statt Meckern“ über ehrenamtliches Engagement hat der SWR einen sehenswerten Beitrag über die Tätigkeit des Fördervereins Ablachtalbahn und die Probleme bei der Reaktivierung der Strecke gesendet.
(jb)
Gestern fand mit Polit-Prominenz die „Eröffnung“ des renovierten Reisezentrums im Mannheimer Hauptbahnhof statt, ab heute dürfen auch die normalen Fahrgäste das Reisezentrum benutzen.
Nachdem DB Fernverkehr in den letzten Jahren bundesweit mehr durch Schließungen von Reisezentren Schlagzeilen gemacht hat, freuen wir uns jetzt natürlich und wünschen dem Reisezentrum Mannheim viel Erfolg und ein langes Bestehen.
(jb)
Die Hermann-Hesse-Bahn Calw — Weil der Stadt ist ein schwieriges, aber letztlich gelungenes Beispiel für eine Streckenreaktivierung in Baden-Württemberg, der Fahrgast hatte in Heft 2/2026 einen ausführlichen Artikel dazu. Doch seit gestern ist die Technik zur Fledermausvergrämung gestört und deshalb wurde in den beiden betroffenen Tunneln Langsamfahrt angeordnet. Dadurch können die Fahrzeiten nicht mehr eingehalten werden und in den Tagesrandlagen kann nur noch ein eingeschränkter Notfahrplan gefahren werden.
Nachtrag (04.09.2026):
Die Technik funktioniert anscheinend wieder, denn ab dem 05.09.2026 darf wieder ohne Beschränkung der reguläre Fahrplan gefahren werden.
(jb)
Die Badische Zeitung meldet in ihrer heutigen Ausgabe den Planungsstopp für die Reaktivierung der Bahnlinie zwischen Freiburg und Colmar. Grund dafür seien die angespannten Haushaltslagen auf beiden Seiten der Grenze und der hohe Sanierungsbedarf.
Die Bahnlinie Freiburg — Colmar wurde 1878 eröffnet. 1945 wurde beim deutschen Rückzug dann die Eisenbahnbrücke über den Rhein bei Breisach gesprengt und seither nicht wieder aufgebaut. Seit vielen Jahren bemüht sich der deutsch-französische Verein Trans-Rhin-Rail um die Reaktivierung dieser Bahnverbindung. 2019 wurde die Bahnlinie sogar explizit im „Aachener Vertrag“ genannt, mit der Umsetzung haperte es aber von Anfang an. Vor allem auf französischer Seite sind erhebliche Investitionen nötig, aber auch auf deutscher Seite müsste die Breisacher Bahn weiter ausgebaut werden, was bei der Elektrifizierung vor ein paar Jahren leider versäumt wurde.
(jb)
Ende Juli jährte sich ein folgenschwerer Bahnübergangsunfall in Kleinsteinbach zum zwanzigsten Mal. In der Folge dieses Unfalls wurde damals für alle Züge eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h verhängt, an der sich bis heute nichts geändert hat. Wir erinnern auf einer Themenseite daran.
(jb)
Der PRO BAHN Regionalverband Mittlerer Oberrhein und Südpfalz hat eine Stellungnahme zur laufenden Raumverträglichkeitsprüfung der Neubaustrecke Mannheim — Karlsruhe abgegeben. Darin wird die von DB InfraGO entwickelte Antragstrasse R4 befürwortet.
(jb)
letzte Aktualisierung: 09/2026