Der Fahrgastverband PRO BAHN begrüßt den heutigen Spatenstich für die Güterumfahrung Freiburg als einen weiteren Schritt zum Ausbau der Rheintalbahn. Gleichzeitig mahnt der Verband die noch ausstehenden weiteren Ausbauschritte an.
Der Bund wird aufgefordert, die weiteren Ausbauschritte finanziell abzusichern.
Die Rheintalbahn zwischen Offenburg und Basel ist Teil der wichtigsten Nord-Süd-Transversalen im deutschen Schienennetz und stark überlastet. Deshalb wird schon seit Jahrzehnten ein Ausbau der Strecke geplant, aber immer wieder verzögert, nicht zuletzt wegen der Finanzierung.
Die Güterzugumfahrung Freiburg ist nun ein wichtiger Schritt, aber die übrigen Abschnitte müssen schnell folgen und anschließend muss auch die bestehende Strecke saniert und für die zukünftigen Anforderungen ertüchtigt werden. Bundesverkehrsminister Schnieder muss die dafür notwendigen Mittel im Haushalt einplanen und gegenüber dem Finanzministerium durchsetzen.
Wenn nach Fertigstellung aller Bauarbeiten der Güterverkehr über die Neubaustrecke fährt, können auf der bestehenden Rheintalbahn deutlich bessere Verkehrskonzepte umgesetzt werden. Das Land ist als Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs aufgefordert, dies dann auch umzusetzen.
Verantwortlich:
Joachim Barth
letzte Aktualisierung: 05/2026