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RV Bodensee-Oberschwaben

08.09.2014

PRO BAHN zur Modernisierung der Seehashaltestellen

Modernisierung drängt - Finanzierungsvereinbarung endlich unterzeichnen

Radolfzell (pb) - Wiederholt drängt PRO BAHN, der unabhängigen Fahrgastverband, auf eine schnelle Umsetzung der dringend notwendigen Modernisierung der Seehashaltepunkte. Die Finanzierungsvereinbarungen für die letzten Planungsarbeiten sind praktisch unterschriftsreif, doch streiten Gemeinden und Bahn noch ums Geld.

"Damit muss endlich Schluss sein", drängt Stefan Buhl, Vorsitzender des PRO-BAHN-Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben. "Die Bahn mag ein schwieriger Verhandlungspartner sein, und es ist ja auch richtig, dass die Gemeinden bei den recht hohen Planungskosten aufs Geld achten", so Buhl. Doch irgendwann müsse auch mal eine Einigung her. Bis 2019 muss alles fertiggestellt, abgenommen und abgerechnet sein, sonst verfällt der 75-prozentige Zuschuss des Landes, den das Land trotz der gestiegenen Kostenschätzungen weiterhin zusagt. Der Zeitraum bis 2019 klingt dabei weit länger als er tatsächlich ist. Im Übrigen ist es ein unzumutbarer Zynismus, zahlreiche Menschen bis dahin von der Nutzung des Seehas faktisch auszuschließen.

Problematisch ist auch, dass sich alle betroffenen Städte und Gemeinden an der Modernisierung mit den Plaungskosten sowie mit 25 Prozent an den Baukosten beteiligen müssen. Die meisten Städte und Gemeinden immerhin haben die Notwendigkeit und die einmalige Chance zur Modernisierung auch erkannt und drängen intensiv auf den Fortschritt des Projekts. An die anderen richtet PRO BAHN ebenso wie an die Bahn den eindringlichen Appell, endlich zu einer Lösung zu kommen, bevor es an einem Bahnsteig zu einem schweren Unfall kommt.

Kontakt:

Stefan Buhl, Vorsitzender PRO BAHN Baden-Württemberg, Tel. 0170/3077110, buhl@pro-bahn-bw.de

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letzte Aktualisierung: 27.03.2017