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RV Bodensee-Oberschwaben

09.04.2015

Südbahn für alle!

PRO BAHN fordert Lückenschluss im Regionalbahnverkehr Biberach – Aulendorf für den Berufsverkehr

Stuttgart/Radolfzell (pb) - In einem Schreiben an das Verkehrsministerium fordert der Regionalverband Bodensee-Oberschwaben des unabhängigen Fahrgastverbands PRO BAHN, die Lücke im Regionalbahnverkehr zwischen Biberach und Aulendorf endlich wieder zu schließen. Die Großbetriebe in Biberach-Süd (Liebherr, Handtmann), dem künftigen Biberach-Nord (Boehringer), in Warthausen (Handtmann, KaVo), dem künftigen interkommunalen Gewerbegebiet Warthausen/Schemmerhofen sowie im Industriegebiet Ulm-Donautal – allesamt mit Schichtbetrieb – seien zwar im Nordteil gut an die Bahn angebunden, so PRO BAHN. Von Süden her, d. h. von Bad Schussenried, Aulendorf, Mochenwangen, Ravensburg usw. sowie von Bad Waldsee und Bad Saulgau seien diese Haltepunkte jeodch mit der Bahn nicht oder nur unzureichend zu erreichen.

Für PRO BAHN ist es unverständlich, dass wegen angeblicher fehlender Nachfrage der Lückenschluss abgelehnt wird, obwohl an diesen kleinen RB-Haltepunkten in den nächsten Jahren das Hauptwachstum an Arbeitsplätzen entlang der Südbahn stattfinden wird. Man denke dabei nur an das künftige interkommunale Gewerbegebiet Warthausen/Schemmerhofen.

Die bisherigen Gutachten, zuletzt die SMA-Potenzialstudie vom 19.9.2014, die der Landkreis Biberach in Auftrag gegeben hat, haben dies überhaupt nicht untersucht. Deshalb liegt hierzu auch ein erneuter Antrag an den Kreistag in Biberach vor, dieses Potenzial noch vor der Ausschreibung des RB-Verkehrs exakt zu ermitteln.

PRO BAHN appeliert deswegen an das Verkehrsministerium, die notwendigen Infrastrukturausbauten in die Anmeldung zum Bundesverkehrswegeplan aufzunehmen und den Lückenschluss bei der Ausschreibung des Aulendorfer Kreuzes zu berücksichtigen. "Derartige Brüche im Regionalbahnverkehr gibt es sonst nirgends im Land. Oberschwaben wäre, was ein schienengebundenes Angebot an den Berufsverkehr angeht, auf Jahrzehnte im Abseits", so das Fazit des Fahrgastverbands.

Kontakt:

Stefan Buhl, Vorsitzender PRO BAHN Baden-Württemberg, Tel. 0170/3077110, buhl@pro-bahn-bw.de

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letzte Aktualisierung: 27.03.2017