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10.12.2015

Elektrifzierung Südbahn

Finanzierungsvereinbarung wird unterzeichnet

Stuttgart (pb) - Mit großer Erleichterung nahm der unabhängige Fahrgastverband PRO BAHN die Mitteilung auf, dass der Bundesverkehrsminister die Finanzierungsvereinbarung zur Elektrifizierung der Südbahn unterzeichnet hat. "Damit steht diesem für Baden-Württemberg und Oberschwaben so wichtigen Projekt nichts mehr im Wege", so Stefan Buhl, Landesvorsitzender von PRO BAHN Baden-Württemberg.

Nun müssen allerdings auch gute Konzepte für die Strecke her. Die erfreulichen Ergebnisse der letzten Ausschreibungen sowie die Erhöhung der Regionalisierungsmittel (voraussichtlich mit einem besseren

Verteilungsschlüssel für Baden-Württemberg) haben schließlich einen größeren finanziellen Spielraum geschaffen.

"Für uns ist der Lückenschluss zwischen Biberach-Süd und Aulendorf prioritär", so Buhl, "und der muss auch vor dem Ausbau der Strecke erfolgen." Weiterhin fordert PRO BAHN durchgehende Verbindungen nach Österreich, gerne auch im Fernverkehr.

Ebenso dringend ist es nun, sich endlich mit dem notwendigen Ausbau der Bodenseegürtelbahn zu befassen. Auch auf der Hochrheinstrecke zwischen Basel und Schaffhausen / Singen zeichnen sich Fortschritte bei der beabsichtigten Elektrifzierung des restlichen Abschnitts von Erzingen bis Basel ab. Damit droht aber zwischen Radolfzell und Friedrichshafen ein neues Dieselloch zu entstehen, was voraussichtlich das Ende durchgehender Verbindungen zwischen Basel und Ulm oder Lindau wäre.

Kontakt:

Stefan Buhl, Vorsitzender PRO BAHN Baden-Württemberg, Tel. 0170/3077110, buhl@pro-bahn-bw.de

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letzte Aktualisierung: 02.05.2017