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15.07.2016

PRO BAHN zum neuen Konzept für Stuttgart-Zürich

Gute und pragmatische Lösung für die Gäubahn gefunden

Stuttgart (pb) - Mit Erleichterung und Zustimmung hat der unabhängige Fahrgastverband PRO BAHN Baden-Württemberg auf die Ankündigung der Bahn reagiert, auch 2017 weiterhin zweistündlich durchgehende Züge zwischen Stuttgart und Zürich einzusetzen. Weil die Doppelstock-ICs nicht rechtzeitig eine Zulassung für die Schweiz erhalten werden, war befürchtet worden, dass die Fahrgäste immer in Singen hätten umsteigen müssen. Nun werden die schnellen ICs weiterhin zweistündlich mit SBB-Zügen zwischen Stuttgart und Zürich verkehren; in der anderen Stunde werden die neuen IC2-Züge nur bis Singen fahren, wo es neu einen direkten Anschluss nach Zürich gibt.

"Die Bahn hat eine gute und pragmatische Lösung im Sinne der Fahrgäste gefunden, bis es eine Schweiz-Zulassung für die neuen IC-Züge gibt", freut sich Stefan Buhl, Landesvorsitzender von PRO BAHN.

Anders als zunächst zu befürchten war, gibt es keine Verschlechterungen gegenüber dem Status quo. Dass alle zwei Stunden zunächst noch umgestiegen werden muss, ist zwar unerfreulich, aber immerhin wird die Reisekette Stuttgart--Zürich stündlich statt wie bisher nur alle zwei Stunden angeboten. Auch dass die Fahrgäste auf den durchgehenden Verbindungen noch nicht von den neuen IC2-Zügen profitieren, halten die Fahrgastvertreter für das kleinere Übel als den so vermiedenen Umsteigezwang: Am Einsatz der SBB-Garnituren auf der Gäubahn ist nichts auszusetzen. Diese werden gegenüber heute mit einem zusätzlichen Wagen gefahren, da mit der Freigabe der Züge für alle Fahrkarten des Nahverkehrs (also zum Beispiel auch des Baden-Württemberg-Tickets) mit entsprechend höherer Nachfrage zu rechnen ist.

Ebenfalls sehr erfreulich an dem neuen Konzept: Mit einzelnen Zügen wird auch die Universitätsstadt Konstanz direkt an die Landeshauptstadt angebunden; eine vielfach auch von PRO BAHN geäußerte Forderung wird so endlich umgesetzt.

Kontakt:

Stefan Buhl, Vorsitzender PRO BAHN Baden-Württemberg, Tel. 0170/3077110, buhl@pro-bahn-bw.de

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letzte Aktualisierung: 21.11.2017