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Pressemitteilungen

RV Mittlerer Oberrhein

05.12.2016

Transpamina zu den Verbesserungen im deutsch-französischen Verkehr

Presseerklärung der deutsch-französischen Initiative TRANS-PAMINA zu ersten Verbesserungen beim grenzüberschreitenden Verkehr

Die deutsch-französischen Initiative TRANS-PAMINA begrüßt den ersten Schritt zur Verbesserung der Verkehrsverbindungen über Rhein und Lauter mit dem Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2016. Damit wird ein erster Schritt getan, um endlich den Menschen in beiden Länder bessere Verkehrsangebote miteinander zu machen.

„Zwar gehen die Zielsetzungen unserer Initiative wesentlich weiter, trotzdem wird der Einstieg in die Verbesserung des grenzüberschreitenden Verkehrs von uns mit Freude zur Kenntnis genommen“, so Johannes Hertel von Pro Bahn, einem Träger der Initiative. André Niess, von der französichen FNAUT ergänzte, „wir müssen weiter am Ball bleiben und noch viel Überzeugungsarbeit leisten!“ So bezog sich Magnus Hellmich von Südpfalz Mobil auf eine Aussage des Landrates Fritz Brechtel, dem Präsidenten des Eurodistrikts Pamina, bei einer Veranstaltung von TRANS-PAMINA zu diesem Thema im Oktober diesen Jahres in Lauterbourg: „Die Entscheidungsträger beider Länder sind sich einig, doch die Mühlen der Bürokratie bewegen sich nur langsam. Jetzt beginnt das Bohren dicker Bretter“. Was steht jetzt mit dem Fahrplanwechsel und im kommenden Jahr an? Es werden die grenzüberschreitenden Angebote im Bahnverkehr zwischen der Südpfalz und dem Elsass verbessert, besonders die Relation Wörth – Straßburg über Lauterburg. Der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) führt zum Fahrplanwechsel ab Dezember eine Tageskarte für den Freizeit- und Ausflugsverkehr an Wochenenden nach Frankreich ein, die über Straßburg hinaus bis nach Schlettstadt gilt (Ticketplus Alsace). Ab Sommer gibt es dann noch an Wochenenden vier durchgängige Zugpaare zwischen Wörth am Rhein und Straßburg.

TRANS-PAMINA betont aber ausdrücklich, dass auch die übrigen Vorstellungen ihrer Initiative in absehbarer Zeit umgesetzt werden müssen, denn nur ein Komplettangebot kann dazu beitragen, dass die Grenzen zukünftig für die Fahrgäste des öffentlichen Verkehrs nicht mehr existieren und damit die Angebote auch genutzt werden.

Deshalb wurde in diesem Jahr den Vertretern aus Politik, Verwaltung und der Presse ein zweisprachiges Weißbuch/Livre Blanc ausgehändigt, in welchem die Ziele von TRANS-PAMINA in einzelnen Bausteinen aufgelistet sind:

Baustein 1:

Die Buslinie 218 der Stadt Baden-Baden, die heute Baden-Baden mit Iffezheim verbindet, sollte stündlich ins elsässische Roeschwoog verlängert werden. Bis zur Verwirklichung von Baustein 2 verkehrt die Buslinie bis nach Haguenau.

 

Baustein 2:

Die Bahnlinie Rastatt—Roeschwoog—Haguenau wird wieder im Stundentakt in Betrieb genommen.

Baustein 3:

Die Bahnlinie Strasbourg—Roeschwoog—Lauterbourg—Wörth wird durchgehend im Stundentakt befahren. Stündlicher Anschluss an die Buslinie 218 und die Bahnverbindung Rastatt—Haguenau besteht in Roeschwoog.

 

Baustein 4:

Die Bahnlinie Strasbourg—Haguenau—Wissembourg—Landau—Neustadt/Weinstraße wird wieder durchgehend befahren, ebenfalls im Stundentakt.

 

Baustein 5:

Ein grenzüberschreitender Tarif wird eingeführt.

 

Link zum Weißbuch:

http://www.trans-pamina.eu/IMG/pdf/weissbuch_livre_blanc_transpamina_2016.pdf

Link zum Flyer:

https://1drv.ms/b/s!AhOlRF_5zsbhhj27LfreJbeGLOwl

Für Trans-PAMINA:

Gez. Gerhard Stolz

Kontakt für Rückfragen:

gerhard.stolz@web.de
Tel.: 0049 (0)721 494323

Träger von Trans-PAMINA:

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letzte Aktualisierung: 24.02.2017