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16.03.2022

Fahrgastverbände warnen vor Aktionismus:

Maßnahmen im Gesamtkonzept betrachten

Angesichts hoher Benzinpreise warnen die Fahrgastverbände VCD und PRO BAHN Baden-Württemberg vor Aktionismus und beklagen, dass die Bundes- und Landesregierung für Entlastungsmaßnahmen zuerst die Autofahrer in den Blick nehmen. "Aus Klimaschutzgründen waren und sind Preiserhöhungen beim Autoverkehr politisch gewollt, um damit zum Umsteigen auf energiesparendere Verkehrsmittel zu animieren", erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb.

Allerdings seien diese Erhöhungen jetzt durch externe Effekte schneller und stärker eingetreten, stellen die Fahrgastverbände fest. "Schon heute ist in vielen Bereichen das Bus- und Bahnangebot eine gute Alternative zum privaten PKW - und dort wo es noch Defizite gibt, ist die Politik gefordert, ihre Versprechen für ein verlässliches Grundangebot im ÖPNV rasch umzusetzen", erklärt PRO BAHN Landesvorsitzender Stefan Buhl.

"Zusätzliche Fahrgäste bei Bus und Bahn würden auch die Finanzierungslücke bei den Busunternehmen aufgrund der gestiegenen Dieselpreise schließen", rechnet Matthias Lieb vor: "Mit zwei zusätzlichen Fahrgästen je Busfahrt könnten die Mehrkosten ausgeglichen werden und könnten die Autofahrer viele Millionen Euro Spritkosten sparen und damit einen Beitrag gegen die Finanzierung des Ukrainekrieges leisten."

Kontakt:

Stefan Buhl, Vorsitzender PRO BAHN Baden-Württemberg, Tel. 0170/3077110, buhl@pro-bahn-bw.de
Dr. Matthias Beß, Pressesprecher PRO BAHN Baden-Württemberg, bess@pro-bahn-bw.de

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letzte Aktualisierung: 09/2022