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01.04.2008

PRO BAHN sieht DB-Fahrgäste in Württemberg benachteiligt

Stuttgart, 1.4.08, UA/JS - Der unabhängige Fahrgastverband Pro Bahn e.V. klagt über mangelnden Komfort in den Zügen von DB Regio, besonders in den nordöstlichen Landesteilen

"Der Nordosten des Landes gilt bei vielen Eisenbahnfans als nostalgisches Paradies" weiß der PRO BAHN-Sprecher Uli Arndt. "Auf den Regionalstrecken von Stuttgart Richtung Würzburg, Aalen oder Schwäbisch Hall verkehren in den meisten Zügen sogenannte Silberlinge, Fahrzeuge aus den 70er Jahren. Lediglich in rote Farbe getaucht und die alten Sitze mit Stoff überzogen, genügen sie heutigen Fahrgastansprüchen in keinster Weise mehr".

Dies gilt ganz offensichtlich besonders im Verantwortungsbereich des Regionalverkehr Württemberg von DB Regio. "In anderen Regionen oder beim Tochterunternehmen RAB in Ulm sehen wir deutlich jüngere und kundenfreundlicherer Fahrzeuge" ärgert sich Arndt. Ganz offensichtlich werde in Württemberg der Kostenaspekt als alleinige Priorität gesehen. "Die DB AG will mit betriebswirtschaftlich abgeschriebenen Wagenmaterial fahren, um so die Rendite zu optimieren", so Arndt weiter. "Wer aber nur auf den Profit schaut, wird am Ende nur noch mit dem ICE zwischen wenigen Zentren pendeln. Der umweltfreundliche Verkehr in der sogenannten Fläche kommt dann wortwörtlich unter die Räder".

PRO BAHN fordert von der Politik hier für nachhaltige Verbesserungen zu sorgen. "Wettbewerb und klare Qualitätsvorgaben wären hier angebracht", so Arndt abschließend.

Verantwortlich für den Inhalt:

Josef Schneider, Vorsitzender PRO BAHN Landesverband Baden-Württemberg e.V. Tel +49-7021-71724, Fax +49 711 811516842

Kontakt: Ulrich Arndt 0174-2900852

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letzte Aktualisierung: 02.05.2017