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RV Mittlerer Oberrhein

02.04.2009

Fahrgastverband Pro Bahn lehnt Stuttgart 21 weiterhin ab

Nicht die Verkehrspolitik stand bei der Entscheidung für Stuttgart 21 Pate, sondern einzig die Absicht aus Stuttgart eine Weltstadt zu machen. Dies erkennt man daran, dass durch die Tieferlegung des Stuttgarter Hauptbahnhofs für den Eisenbahnverkehr überhaupt keine Vorteile zu verzeichnen sein werden.

Pro Bahn erwartet dagegen Maßnahmen, die dem Eisenbahnverkehr und damit den Fahrgästen nützen und fordert daher den Bau der Neubaustrecke über die schwäbische Alb so schnell wie möglich zu beginnen. Denn während dadurch zwischen Stuttgart und Ulm ein Fahrzeitgewinn von über einer halben Stunde zu verzeichnen sein wird, bringt der neue Tiefbahnhof gar keine Fahrzeitgewinne, da ein mühsamer und langsamer Umweg über den Flughafen und die neue Messe gewählt wird. Die Fernzüge werden nicht durch Stuttgart 21 beschleunigt, sondern einzig und allein durch die Neubaustrecke Stuttgart - Ulm! Alle verkehrspolitischen Verbände haben dies erkannt und lehnen deshalb Stuttgart 21 ab und wollen einzig und alleine die Realisierung der Neubaustrecke. Die Landesregierung und die Stadt Stuttgart wollen allerdings die Tieferlegung des Hauptbahnhofes, um Flähen für die Entwicklung der Stadt Stuttgart zu gewinnen.

Die Mitglieder vom Regionalverband Pro Bahn sind über die Euphorie, die der zuständige Minister Rech äußert, sehr verärgert, angesichts der Milliarden die jetzt nach Stuttgart fließen sollen, wenn sie gleichzeitig aus einem Brief von Herrn Rech vom 12. März diesen Jahres erfahren durften, dass für eine direkte Führung der Stadtbahn von Wörth zum Karlsruher Hauptbahnhof die dafür benötigten Mittel nicht zur Verfügung stünden.

Für den Regionalverband Pro Bahn

Gerhard Stolz
Eckhartstraße 21
76227 Karlsruhe
Tel.: 0721/494323
gerhard.stolz@web.de

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letzte Aktualisierung: 02.05.2017