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18.02.2011

Bahn kündigt mehr Schaffner im Nahverkehr an

PRO BAHN begrüßt die lang geforderte Service-Verbesserung der DB AG

Stuttgart (pb) - Die DB AG kündigte an, in Doppelstockzügen mehr Schaffner einzusetzen. Damit wird eine PRO BAHN-Forderung aus dem Sommer 2010 erfüllt.

"Das ist ein schöner Erfolg unserer hartnäckigen und stetigen Arbeit", kommentierte der Landesvorsitzende des Fahrgastverbands PRO BAHN die Ankündigung der DB AG. PRO BAHN hatte 2010 massiv kritisiert, dass Doppelstockzüge ohne Schaffner durchs Land fahren. Dazu hatte PRO BAHN auch das Eisenbahnbundesamt eingeschaltet, das wegen defekter Sprechanlagen in den Zügen daraufhin tätig wurde.

"Eine 100%-Abdeckung mit Schaffnern kann die DB AG noch nicht gewähren. Aus nicht nachvollziehbaren Gründen sollen die Schaffner auch weiterhin keine Tickets im Zug verkaufen dürfen", stellte Stefan Buhl fest. Das bleibe aber zumindest auf den langlaufenden Strecken eine weitere wichtige Forderung des Fahrgastverbands.

PRO BAHN fordert weiterhin, dass das Land als Beststeller von Nahverkehrszügen die Schaffnerbegleitung mit ausschreibt. Die Beispiele der Schwarzwaldbahn oder des privaten Zugbetreibers ALEX in Bayern beweisen, dass dieser selbstverständliche Service nichts mit den von der DB AG nun angeführten komplizierten Verbundstrukturen zu tun hat. "Zunächst einmal freuen wir uns aber, dass auf unsere Initiative hin so viel Bewegung in die Sache kommt", so Buhl abschließend.

Kontakt:

Stefan Buhl, Vorsitzender PRO BAHN Baden-Württemberg, Tel. 0170/3077110
Ulrich Arndt, Pressesprecher PRO BAHN Baden-Württemberg, Tel. 0177/2869260

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letzte Aktualisierung: 02.05.2017