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Mit einer Pressemitteilung und ordentlich Vorschusslorbeeren (Eigenlob) des Verkehrsministeriums ging letzte Woche das neue Mitfahr- bzw. Pendlerportal "mitfahren-bw.de" an den Start.
Zitat: "Plattformen wie mitfahren-bw.de machen es dir leicht, passende Mitfahrende für deine Strecke zu finden. Probiere es aus."
Einige Stichproben und eine Lektüre der Seiteninhalte später, ist das Angebot auch schon wieder entzaubert: Es gebe "über 100" Mitfahrangebote BaWü-weit. Da wundert es uns - auch angesichts der völlig unbrauchbaren Suchlogik wegen - nicht, dass man keine einzige davon findet. Man sucht die Nadel im Heuhaufen.
Hauptfrage: Welchen Grund kann man haben, für Mitfahrten eine eigene Plattform zu schaffen? Menschen, die mobil sein wollen, entscheiden doch nicht als erstes, welches Verkehrsmittel sie nutzen wollen und suchen dann gezielt genau *danach*. Sie wollen zuallererst von A nach B - und _wie_ das geht, ist dann die wichtige Frage, die vom Auskunftssystem beantwortet werden muss.
Was nützen die tollen Infos über Pendlerströme, wenn ich nicht weiß, wen ich nun konkret um eine Mitfahrt bitten kann?
Wir sind mal wieder fasziniert davon, wofür das Verkehrsministerium alles Geld übrig hat. Kopfschüttel!
Zwar ist eine solche Meta-Suchmaschine immer noch besser als noch stärker zersplitterte Strukturen, aber ohne eine kritische Masse an Angebot kann auch kaum eine Mitfahrt zustandekommen.
Die Funktion der Plattform muss in die Auskunftssysteme des Öffentlichen Verkehrs integriert werden, die alle Arten von Mobilität anzeigen. Dann gibt es für Anbieter- und Nachfrageseite eine Chance auf Erfolgserlebnisse, sodass beide gemeinsam wachsen können.
(mb)
In Baden-Württemberg sind die Städte Stuttgart, Karlsruhe, Heilbronn, Freiburg, Baden-Baden, Esslingen und Konstanz betroffen, wie laut Spiegel der zuständige Ver.di-Landesbezirk mitteilte.
Angesichts des Mangels an Fahrpersonal muss der Beruf des Fahrers attraktiv ausgestaltet werden.
Gespart werden sollte daher nicht am Personal, sondern an verkorksten Linienführungen, Stich- und Umwegfahrten, die weder für Fahrgäste noch für die Aufgabenträger attraktiv sind und die oft nur aufgrund einer irreführenden Methodik bei kommunalen Nahverkehrsplänen existieren: Die Erschließungswirkung wird nur am Vorhandensein einer Haltestelle und ggf. an der Fahrtenzahl festgemacht, nicht an der Fahrzeit.
Fragen Sie uns und sparen Sie sofort Milliarden ein, liebe kommunale Aufgabenträger!
(mb)
Was lange währt ... kommt doch noch zum Abschluss: Am 31. Januar wird in Calw ab 12 Uhr die Wiedereröffnung der Bahnverbindung in Richtung Stuttgart mit einem Bahnhofsfest gefeiert (Veranstaltungsflyer). Der fahrplanmäßige Betrieb der Strecke beginnt dann am 01. Februar 2026.
(jb)
Nachdem die Frist für die diesjährige Fahrgastbeteiligung abgelaufen ist, wurden jetzt auch die Ergebnisse der letztjährigen Aktion veröffentlicht.
(jb)
Wie heute bekannt wurde, liegt für den Bau des Pfaffensteigtunnels, über den die Gäubahn an den unterirdischen Bahnhof Stuttgart 21 angebunden werden soll, in einem ersten Bauabschnitt der Planfeststellungsbeschluss vor.
Das bewährte Bündnis von PRO BAHN, VCD und BUND bekräftigt in einer Pressemitteilung seine Kritik an dem Projekt.
Nachtrag (15.01.25):
Der Beschluss und die zugehörigen Unterlagen können hier heruntergeladen werden.
(jb)
Wie in den vergangenen Jahren können auch in diesem Jahr bei der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW) wieder Änderungswünsche zum Fahrplan geäußert werden. Im Gegensatz zu früheren Jahren hat die Eingabefrist diesmal einen Monat früher begonnen und endet auch schon am 18. Januar 2026. Ob man damit auf die Überforderung durch die vielen Einwendungen im letzten Jahr reagieren wollte?
(jb)
PRO BAHN wünscht allen hier lesenden ein gutes neues Jahr 2026!
Dass das Jahr für uns Bahnreisende nicht ganz so gut wird, dafür sorgt wieder die DB InfraGO: Auch für 2026 sind wieder viele Streckensperrungen wegen Baustellen angekündigt, auf der Hochrheinstrecke, der Südbahn und immer wieder im Raum Stuttgart ...
Aber lassen wir uns nicht die Hoffnung auf eine bessere Bahn nehmen!
(jb)
Heute hat der PRO BAHN-Regionalverband Stuttgart gemeinsam mit dem BUND-Regionalverband eine Pressemitteilung herausgegeben, in der auf weitere Mängel beim neuen Tiefbahnhof Stuttgart 21 hingewiesen wird. Sein Fazit: Die Bedürfnisse der Fahrgäste werden verfehlt, ein Kombibahnhof wäre die bessere Lösung für Stuttgart.
Eine ausführliche Darstellung der Mängel findet sich im Anhang der Pressemitteilung.
(jb)
Seit dem jüngsten Fahrplanwechsel gibt es einen neuen ICE-Sprinter in der Relation Stuttgart - Nürnberg - Berlin (morgens nach Berlin, abends zurück), der die Strecke in unter 5 h zurücklegt.
PRO BAHN Baden-Württemberg e.V. begrüßt dieses neue Angebot und hat noch ein paar Vorschläge für neue Direktzüge, die mindestens genauso interessant wären.
Mehr dazu in einer Pressemitteilung.
(mb)
Heute wurde in verschiedenen Medienberichten bekannt, dass die geplante Inbetriebnahme des Stuttgarter Tiefbahnhofs Ende 2026 weiter verschoben werden muss. Als Grund werden wieder einmal Probleme mit der neuen digitalen Sicherungstechnik genannt. Probleme mit neuen Stellwerken waren schon öfter Anlass für Bauverzögerungen, z.B. in Ulm oder aktuell in Köln.
(jb)
In seiner jüngsten Monatssitzung befasste sich der PRO BAHN-Regionalverband Mittlerer Oberrhein und Südpfalz auch mit den geplanten Kürzungen im Stadtverkehr Baden-Baden. Daraus ist auch eine Mitteilung an die regionalen Medien entstanden.
(jb)
Wie zuletzt 2024 soll auch für das nächste Fahrplanjahr 2026 wieder durch eine private Initiative ein Fahrplanbuch für die Verkehrsverbünde RNN und VRN erscheinen. Dies wird aber nur möglich sein, wenn genügend Vorbestellungen und Spendenzusagen eingehen. PRO BAHN unterstützt dieses Projekt als Mitherausgeber und wünscht sich deshalb viele Bestellungen.
(jb)
letzte Aktualisierung: 01/2026